Über unsere Schule

Herzlich Willkommen an der Grundschule Loccumer Strasse

Unsere Schule liegt im Süden Hannovers, im Stadtteil Wülfel. Die ersten und vierten Klassen sind zweizügig, die zweiten und dritten dreizügig. Im Moment besuchen ungefähr 180 Kinder die Schule. Eine Besonderheit dieser Schule sind die kleinen Klassen. Mit 15 bis 20 Kindern lässt sich eine individuelle Förderung auch im Klassenverband besser realisieren.

Seit Beginn des Schuljahres 2010/11 ist unsere Schule eine offene Ganztagsschule. Es besteht die Möglichkeit die Kinder von 7 bis 17 Uhr in der Schule betreuen zu lassen. Dabei ist es den Eltern überlassen, für welche Tage sie ihre Kinder für den Nachmittag anmelden. Aus zahlreichen, interessanten Angeboten können die Kinder ihre Nachmittagsgestaltung auswählen.

Wir laden Sie herzlich ein, sich durch die Seiten zu klicken, um unsere Schule besser kennenzulernen.

Unser Leitbild

Das Kollegium hat das Schulprogramm gemeinsam entwickelt. Darin steht, was wir als Schule bereits erreicht haben und was wir noch erreichen wollen.

Das Leitbild bestimmt das Schulprogramm in seinen Kernaussagen. Es beschreibt, welchen Werten wir uns verpflichtet fühlen. Hier sind einige der Grundsätze:

  • zum Schulklima: „An unserer Schule wird Menschlichkeit gelebt und erlebt. Es wird nach innen und außen kooperativ gearbeitet.“
  •  zum Unterricht: „An unserer Schule haben im Unterricht inhaltliche, soziale und methodische Kompetenzen einen gleichermaßen hohen Stellenwert.“
  • zu den Lehrerinnen: „Wir tragen die Verantwortung für die schulische Arbeit gemeinsam und gehen offen und kollegial miteinander um.“
  • zu den Eltern: „Eltern werden in das Schulleben einbezogen, insbesondere bei der Durchführung von schulischen Veranstaltungen und bei der Gestaltung des Schulgebäudes, des Schulhofs und des Schulgartens.“
Schulsozialarbeit

Im Schuljahr 2012-2013 wurden im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets des Bundes in Hannover unter anderem an 18 Grundschulen eine Stelle für einen Schulsozialarbeiter geschaffen. Ziel ist es, besonders Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien zu unterstützen und ihnen den Zugang zu Angeboten an Bildung und außerschulischen Angeboten zu ermöglichen. Auch die Anleitung und Durchführung von Projekten zum Beispiel im Rahmen der Gewaltprävention oder Stärkung des Selbstbewusstseins fällt in ihr Aufgabengebiet.

An unserer Schule arbeitet seit Sommer 2012 Frau Bernd als Schulsozialarbeiterin. Sie hat ihr Büro im 2. Stock des Hauptgebäudes und ist für Eltern und Schüler gleichermaßen ansprechbar, wenn sie Sorgen oder Probleme haben.

Die Schulsozialarbeit

  • bietet persönliche und vertrauliche Gespräche
  • sucht mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften nach Unterstützungsmöglichkeiten und bietet entsprechende Hilfen an
  • arbeitet daran, den Schulalltag interessant und lebendig zu gestalten
  • unterstützt Bildung im musischen, sportlichen und freizeitpädagogischen Bereich
  • fördert die Integration aller Kinder in der Schule

Sie als Eltern können mit Frau Berndt Kontakt aufnehmen, wenn Sie

  • sich um die Entwicklung Ihres Kindes Sorgen machen
  • glauben, ihr Kind kommt in der Schule nicht zurecht
  • selbst durch eigene Probleme, z.B. finanzielle Sorgen oder eine Trennungssituation zu Hause, belastet sind
  • Informationen über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten benötigen

Sie erreichen Frau Berndt am besten vormittags. Terminabsprachen nimmt sie gerne auch telefonisch oder per E-Mail entgegen.

Kontakt

Kerstin Berndt

Fachbereich Jugend und Familie

Kommunaler Sozialdienst

Schulsozialarbeit

GS Loccumer Straße, Hauptgebäude, 2. Stock

Telefon: 0511-168-31334

E-Mail: Kerstin.Berndt@Hannover-Stadt.de

Elterncafé
Willkommen zum Elterncafé! Herzlich eingeladen sind Eltern von Grundschulkindern der GS Loccumer Str., aber auch Eltern, deren Kinder demnächst unsere Schule besuchen werden, zu einem lockeren Austausch bei Tee oder Kaffee!

Wir treffen uns jede 2. Woche freitags von 8:00 – 9:30 Uhr im Betreuungsraum des Ganztages.

Frau Berndt (Schulsozialarbeit) und Frau Chiavetta (Mutter) freuen sich auf Sie! Kleinkinder dürfen gerne mitgebracht werden. Etwas zum Spielen lässt sich immer finden!

Schulprofil

Das Kollegium der Grundschule Loccumer Straße hat sich momentan zwei Arbeitsschwerpunkte gesetzt, die in unserem Schulprofil verankert sind:

Die lesende Schule
Englisch ab Klasse 1

Die lesende Schule

Vorbemerkung

Die Fähigkeit, fließend und verstehend lesen zu können, ist die Grundlage für Lernprozesse aller Art. Umso bedenklicher stimmt es uns, dass immer mehr unserer Schüler und Schülerinnen Schwierigkeiten haben, Texte zu lesen, zu verstehen, geschweige denn zu genießen. Die Ursachen für die mangelnde Lesekompetenz sind vielfältig. Im Folgenden seien nur drei genannt:

  • Eine wachsende Zahl der Eltern ist berufstätig, zeitlich sehr unter Druck und in ihrer Freizeit manchmal nicht in der Lage oder gewillt, mit ihren Kindern zu spielen, ihnen vorzulesen oder einfach mit ihnen zu sprechen. Diese fehlende Kommunikation wirkt sich negativ auf den Spracherwerb der betroffenen Jungen und Mädchen aus.
  • Auch Kinder mit Migrationshintergrund, die zu Hause fast ausschließlich in der Zweitsprache kommunizieren, sind bezüglich ihrer Lesekompetenz häufig ebenso benachteiligt wie Kinder aus sozial schwachen Familien.
  • In vielen Familien gibt es kaum noch Bücher. Stattdessen finden sich in den Regalen viele PC-Spiele und DVDs. Die Kinder sitzen manchmal stundenlang vor einem Bildschirm, allein gelassen mit einer Flut von Bildern, die sie kaum verarbeiten können. Die Fähigkeit sich auf Texte einzulassen, sie sinnentnehmend zu lesen oder gar kritisch zu hinterfragen, gerät dadurch sehr ins Hintertreffen.

Deshalb hat die Grundschule Loccumer Straße als ein Entwicklungsziel des Schulprogramms 2008 beschlossen, als „lesende Schule“ mehr für die Förderung der Lesekompetenz ihrer Schüler und Schülerinnen zu tun.

 

Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenz

Klasse/Unterricht

In fast allen Klassen finden sich

  • Leseecken
  • Klassenbüchereien mit eigenen und ausgeliehenen Büchern

Viele Kolleginnen nutzen folgende Mittel der Leseförderung

  • Vorlesen
  • eine oder zwei Klassenlektüren pro Schuljahr
  • Buchvorstellungen
  • Lesepass
  • Einsatz von Leselernhelfern
  • feste Lesezeiten im Rahmen des Deutschunterrichts
  • Arbeit mit Antolin, dem Internetportal zur Leseförderung
  • Besuch der Stadtteilbücherei Döhren
  • Teilnahme aus ausgewählten Projekten der Stiftung Lesen wie z.B. dem Leseraben-Geschichtenspiel

Schulleben

Ein fester Bestandteil des Schullebens in der GS Loccumer Straße sind

  • Schulbücherei
  • Lesenächte
  • zwei Autorenlesungen pro Jahr in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis Hannover e.V.
  • schulinterner Vorlesewettbewerb
  • Vorlesewoche und Leseprojekte

Methodenlernen

Durchgängige Unterrichtspraxis sind

  • handelnder Umgang mit Texten
  • Lesetagebuch
  • Führen von Geschichtenheften

Darüber hinaus lesen Schüler und Schülerinnen des zweiten, dritten und vierten Jahrganges Vorschulkindern der abgebenden Kindertagesstätten im Rahmen des Projekts Lesewichtel ausgewählte Texte der Kinder- und Jugendbuchliteratur vor.

 

Ausblick

Im aktualisierten Schulprogramm greifen wir den Arbeitsschwerpunkt „Die lesende Schule“ erneut auf. Angestrebt sind schulinterne Lehrerfortbildungen zum Thema Lesen, die Ausbildung von Schülern zu Lesepaten, eine Stellwand im Foyer mit Geschichten und Fundstücken unserer Schüler sowie eine Verknüpfung der Fächer Deutsch und Musik, u.a. durch das Vertonen eigener Texte.

 

Mehr über die praktische Umsetzung an unserer Schule in Form von Leseprojekten, Autorenlesungen und Lesewichtel erfahren Sie hier.

 

Englisch ab Klasse 1

Ausgangslage

Der Englisch-Unterricht begann für alle Kinder unserer Schule seit Sommer 2010 mit der 1. Klasse. Hier findet mit einer Wochenstunde in den 1. Klassen ein dem Alter der Kinder entsprechender Englisch-Unterricht statt. Ab der zweiten Klasse erhalten die Kinder zwei Wochenstunden Englischunterricht. Da wir uns noch in der Anfangsphase des Englischunterrichts ab der 1 Klasse befinden, werden wir im Verlauf des aktuellen Schuljahres und des nächsten Schuljahres absehen können, wie die Themenkreise und möglichen Satzstrukturen auf die vier Schuljahre aufgeteilt werden können, damit sie sinnvoll aufeinander aufbauen und miteinander vernetzt sind.

 

Unterricht

In der für die ersten Klassen wöchentlich einen Unterrichtsstunde wird ausschließlich mündlich gearbeitet, daher verzichten wir bisher auf ein Lehrwerk.

Leitziel unseres Fremdsprachenunterrichts ist es, die Schüler und Schülerinnen zu befähigen, die fremde Sprache in kommunikativen Situationen anzuwenden. Daraus werden vier Fertigkeiten abgeleitet: Hörverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben. Auf die zwei wichtigsten Fertigkeiten (Hörverstehen und Sprechen) zum Fremdsprachenerwerb möchten wir kurz näher eingehen.

In der Grundschule kommen diesen vier Fertigkeiten unterschiedliche Bedeutungen zu, „[…] das das Hauptgewicht des Fremdsprachenlernens hier im mündlichen Bereich liegt.‟ (vgl. Klippel, Friederike, Englisch an der Grundschule, Berlin 2000, S. 22)

Die Kinder sollen über das Hörverstehen Sprechen lernen. So werden beim Hören erste Satzstrukturen (bewusst oder unbewusst) aufgenommen. Wichtig ist das Einhören in die fremde Sprache zu Beginn jeder Unterrichtsstunde. Dabei bieten sich immer wiederkehrende Rituale an (z.B. Begrüßungslieder und Wiederholungen von bekannten Satzstrukturen), um die Kinder an die fremden Laute wieder zu gewöhnen. Da das beste Hörverstehenstraining für die Kinder sich aus dem einsprachig ablaufenden Fremdsprachenunterricht entwickelt, findet der Englischunterricht bei uns einsprachig statt. Die Lehrkraft kann mit Hilfe von Vormachen, langsamen Wiederholen, Umformulieren und mit Unterstützung von Gestik und Mimik , Bildern und Tafelbildern seine Aussagen und Anweisungen vermitteln. Die letzte Instanz wäre die Übersetzung ins Deutsche. „Diese Art der Hilfestellung (das so genannte scaffolding, also wörtlich Gerüst bauen) […] ist für das Erlernen des Verstehens unabdingbar.‟ (Klippel, 2000, S. 22)

Ähnlich wie beim Muttersprachenerwerb laufen Einhören und Sprechen parallel, wobei die Sprechbereitschaft bei den Kindern unterschiedliche ist. Einige Kinder haben Sprechhemmungen. Durch z.B. gemeinsames Chorsprechen und Singen können diese Kinder sich aktiv mit am Unterricht beteiligen, die fremden Laute ausprobieren und etwas auf Englisch sagen. Daher erhalten alle Kinder für unseren Fremdsprachenunterricht einen englischsprachigen Namen. Diese sind nicht nur motivierend, sondern sie schulen auch die Aussprache der z.T. fremden Laute.

Wichtig für eine erste Kommunikationsfähigkeit ist das Erlernen und das Wiederholen von grundlegenden Satzmustern und dem Basisvokabular, die beide spielerisch und kindgerecht vermittelt werden sollen. Dabei ist das Einführen von einfachen Satzstrukturen motivationsfördernd, wenn diese im Interessensbereich der Kinder liegen. Dabei ist klarzustellen, dass sich der Englischunterricht der Grundschule hierbei nur auf einige Bereiche beschränkt.

„Es ist in keinem Fall intendiert, den Fremdsprachenunterricht der weiterführenden Schulen (unabhängig vom Schultyp) mit den gleichen Zielen einfach nur zwei Jahre vorzuverlegen.‟ (Kreis, Renate www.westermann.de/grundschule-bayern/bayern/probe/kreis_4_01.pdf)

Kontakt

Grundschule Loccumer Straße
Loccumer Straße 27
30519 Hannover

Telefon: 0511 168-49108
Ganztag: 0176 97855100
E-Mail: GSLoccumerstrasse@Hannover-Stadt.de